Im Oktober 2015 wurde ein neuer Mannschaftstransportwagen - Kasing 14/1 in Dienst gestellt. Das Fahrzeug dient überwiegend zum Transport der Mannschaft und bietet Platz für 9 Personen. Im Heck des Mtw befindet sich neben Feuerlöschern, Erste-Hilfe Notalltasche sowie Einsatzmittel zur Verkehrsicherung und zur Beseitigung kleinerer Ölunfällen.

 


 

Das HLF/10 der Feuerwehr Kasing wurde am 08.07.2014 vom Hersteller Ziegler aus Giengen nach Kasing überführt.

Nach der feierlichen Übergabe am 18.07.2014 durch die 1. Bürgermeisterin des Marktes Kösching, Andrea Ernhofer, wurde es am 20.09.2014 in Dienst gestellt und bei der Leitstelle Ingolstadt in den Einsatzplan mit aufgenommen.

Das Fahrzeug wurde auf einem 13 Tonnen Fahrgestell aufgebaut. Angetrieben wird es durch einen 290PS Dieselmotor und ein halbautomatisches Getriebe mit permanenten Allradantrieb.

 

HLF Mannschaftsraum Schon bei der Ausschreibung wurde darauf geachtet, dass alle Einsatzmittel an Bord auf dem neuesten Stand der Technik sind und somit die Einsatzbereitschaft über viele Jahre hinweg gesichert ist. Im Mannschaftsraum sind 4 Pressluftatmer in den Sitzen integriert. Diese können schon während der Fahrt von den beiden Trupps angelegt werden. Zwischen den beiden Pressluftatmern des Angrifftrupps ist die Rückenlehne ausklappbar. Dahinter ist der Rettungsrucksack zu finden.

 

 

HLF G1

Im Geräteraum 1 (G1 - vorne links) sind neben den Reserve-Luftflaschen für die Atemschutzgeräteträger noch 4 Saugschläuche, 2 Tragekörbe mit jeweils 2 B-Schläuchen sowie diverse Mittel zur Löschwasserabgabe untergebracht. Auch Werkzeug und Holzkeile für Technische Hilfeleistung sind dort zu finden. Als Sonderanfertigung wurde extra ein pneumatisches Hebesystem für die bereits seit 1965 in Dienst stehende Tragkraftspritze TS8/8 eingebaut. Abgerundet wird die Ausstattung durch die Mittel zum Abpumpen/Auffangen von KFZ Betriebsflüssigkeiten.

 

 

Im Geräteraum 2 (G2 - vorne rechts) sind alle Gerätschaften für den Einsatz zur Technischen Hilfeleistung untergebracht. Der Rettungssatz (hydraulischer Spreizer + Schneidgerät) ist auf einer ausklappbaren Halterung zu finden. Dieser kann somit auch im Fahrzeug betrieben werden. Tandem-Rettungszylinder, 2 Hebekissen mit Steuerung, div. Unterlegblöcke zur Sicherung des verunfallten Fahrzeugs, Schmutzwasserpumpe, Säbelsäge und alle Mittel zur Verkehrsabsicherung sind hier ebenfalls zu finden. Zur Rettung von Personen sind auch noch ein Spine-Board und eine Schaufeltrage hier befestigt. HLF G2

 

Zwischen den linken und rechten Geräteräumen ist der 1.000 Liter fassende Löschwassertank eingebaut.

 

HLF G3  Der Geräteraum 3 (G3 - hinten links) beherbergt alle C-Schläuche (in Tragekörben), einen Wassersauger, Trennschleifer, die Motorsäge, Äxte und Sägen, sowie den elektrisch betriebenen Drucklüfter. Im unteren Teil ist ein Schnellangriffs-Verteiler mit angekuppeltem Druckschlauch untergebracht.

 

 

Der Geräteraum 4 (G4 - hinten rechts) dient zur Unterbringung des Stromerzeugers, einer Vielzahl an Armaturen zur Wasserentnahme / Wasser und Schaumabgabe, der B - Rollschläuche und der formstabilen Schnellangriffseinrichtung. Für kleinere Reinigungsarbeiten der Mannschaft wurde noch ein Hygieneboard mit eingebaut. HLF G4

 

 

HLF G5 Der Geräteraum 5 (G5 - hinten) ist hauptsächlich dem Maschinisten vorbehalten. Hier wird die FPN 10/2000 (2000 Liter Nennförderleistung bei einem Druck von 10 bar) und die Schaumzumischanlage mit 120 Liter Schaummittel bedient. Die Armaturen zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern sind in einem abklappbaren Schubladen verstaut. Die Bedienung des Fahrzeugmotors, des pneumatischen Lichtmastes, der Funkanlage und der Lichtanlage zur Heckabsicherung ist hier ebenfalls möglich. Zur Überwachung der Atemschutztrupps ist eine Infotafel an der Seite montiert.

 

Auf dem Dach sind die 2 Multifunktionsleitern samt Zubehör, diverse Schaufeln, Besen, Spaten, das Ölbindemittel, Schlauchbrücken, 2 Watthosen und der Imker Anzug in den beiden verschließbaren Dachkästen verstaut.

 

Der Tragkraftspritzenanhänger (TSA) der Feuerwehr Kasing, ist das älteste in Dienst stehende Gerät.

Er wurde im Jahre 1965 erbaut und ist seither ununterbrochen im Dienst der FF Kasing. Im Laderaum findet sich neben der Tragkraftspritze auch die nötige Ausrüstung zur Brandbekämpfung für eine Gruppe. Auf den seitlichen Schlauchhaspeln, werden zusätzliche B und C Schläuche zur Verlegung einer langen Schlauchstrecke mitgeführt.

Zum Einsatz kommt der TSA meistens bei größeren Bränden (auch ausserhalb des Ortes) und bei Hochwassereinsätzen.

Ebenfalls seit 1965 ist die Tragkraftspritze (TS 8/8) in Kasing im Einsatz. Sie fördert 800 Liter Wasser bei einem Nenndruck von 8 bar.

Seit Beginn leistet sie uns treue Dienste. Vor allem bei unzugänglichen Wasserentnahmestellen, bei Hochwassereinsätzen und als "Zwischenstation" bei langen Schlauchstrecken ist sie von unschätzbarem Wert.

Aufgrund ihres Alters und der fehlenden elektrischen Starteinrichtung verlangt sie nach erfahreren Maschinistenhänden. Aber einmal in Betrieb, ist der VW Käfer - Indutriemotor unverwüstlich.

 

 

Das Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Kasing (Florian Kasing 11/1), wurde in erster Linie als Mannschaftstransporter verwendet. 9 Personen fanden darin Platz. Im Kofferraum fanden sich neben einem Feuerlöscher, einer Trage, dem Schlauchrollgerät, Mittel zur Ersten Hilfe, auch umfangreiches Material zur Verkehrsabsicherung.

Das Fahrzeug wurde im Jahr 1991 gebaut, und stand seit Juni 2001 als MZF bei der FF Kasing im Dienst.

Neben der Personenbeförderung bei Bränden und Einsätzen mit Technischer Hilfeleistung, wurde das Fahrzeug auch für viele andere Zwecke wie Materialpflege, Absicherung bei Sicherheitswachen, als Kommandofahrzeug und für Nachschubzwecke verwendet.

Das Mehrzweckfahrzeug wurde im Oktober 2015 durch einen Mannschaftstransportwagen ersetzt.